Die OneUI 9 Beta ist jetzt bereit zum Herunterladen!
Für Smartphone-Nutzer ist gerade ein neues Systemupdate erschienen: One UI 9 Beta, basierend auf dem neuesten Android 17. Obwohl die offizielle Änderungsliste des koreanischen Herstellers sehr kurz gehalten ist, bietet das Update selbst eine umfassende Veränderung. Die Benutzeroberfläche wurde komplett überarbeitet und bietet zahlreiche neue Personalisierungsoptionen, aktualisierte Apps und KI-gestützte Verbesserungen.
Wir haben alle neuen Funktionen getestet. Erfahren Sie, wie sich das für Flaggschiff-Geräte entwickelte System verändert hat und wie Sie die Testversion auf Ihrem Smartphone installieren!
Aktuell steht die Testversion der Software nur Besitzern der neuesten Smartphones der Samsung Galaxy S26-Serie zur Verfügung. Um am Testprogramm teilzunehmen, muss Ihr Gerät mit einem offiziellen Samsung-Konto verbunden sein, über eine aktive SIM-Karte verfügen und WLAN sowie Bluetooth müssen aktiviert sein.
Wie lade ich das Update herunter?
- Öffnen Sie die vorinstallierte Samsung Members App.
- Klicken Sie auf das Informationsbanner zum One UI 9 Beta-Programm.
- Nach erfolgreicher Anmeldung gehen Sie zu Systemeinstellungen → Software-Update.
- Wählen Sie „Herunterladen und installieren“. Das Android 17-Paket steht nach kurzer Zeit zum Download bereit.
Unter „Hintergrundbild & Stil“ → „Hintergrundbild ändern“ und anschließender Auswahl eines KI-gestützten Generators (Mit KI erstellen oder Creative Studio) fallen die ersten Verbesserungen auf. Der KI-Hintergrundbildgenerator verfügt nun über eine Option zum Umschalten des Seitenverhältnisses für eine einfachere Bedienung, und die Schaltflächen zum Generieren sind direkt in das Textfeld integriert. Außerdem wurden eine Freihandzeichnungsfunktion und ein direkter Zugriff auf die Systemgalerie hinzugefügt.

Beim Bearbeiten des Sperrbildschirms und Anpassen der Uhr bekommt der Nutzer jetzt eine deutlich größere Vorschau der Schriftarten (ihre Anzahl ist auf 14 gestiegen). Alles basiert auf einer neuen, extrem flüssigen Textanimation. Interessanterweise verschwindet das untere Optionsfeld automatisch, wenn man die Uhr auf dem Bildschirm verschiebt, um die Komposition nicht zu überdecken.
Im Widget-Bereich bleibt der Schriftzug „Widgets hinzufügen“ ständig sichtbar, und die Kacheln sind horizontal statt vertikal angeordnet, was den Arbeitsbereich erheblich spart.
Die größte visuelle Neuerung auf dem Sperrbildschirm ist das komplett überarbeitete Musikplayer-Widget. Samsung hat das flache Design von One UI 8.5 zugunsten eines Tiefen- und 3D-Effekts aufgegeben. Während der Wiedergabe pulsiert der Hintergrund des Widgets im Takt der Musik, und die dynamischen Animationen des Fortschrittsbalkens und der Steuerungsbuttons wirken äußerst beeindruckend.
Nach dem Entsperren des Smartphones fällt als Erstes die Suchleiste auf, deren Hintergrund sich nun an die Farbe des gewählten Hintergrundbildes anpasst. Samsung hat die Benutzeroberfläche umfassend verschlankt und überflüssigen Text entfernt – unnötige Beschreibungen wurden aus den Startbildschirmeinstellungen entfernt (beispielsweise zeigt das App-Raster nun die Spaltenanzahl anstelle von 4x6-Beschriftungen an).
m Schnellzugriffsfeld ist der Regler für die Bildschirmhelligkeit deutlich dicker und benutzerfreundlicher geworden. Die größte Änderung findet sich jedoch im Bearbeitungsbereich: Wir haben nun direkten Zugriff auf das Menü zum Hinzufügen von Controllern, ohne diese umständlich zwischen dem erweiterten Bereich und dem Hauptbildschirm hin- und herziehen zu müssen. Außerdem lässt sich der Mediensteuerungsregler jetzt in alle Richtungen skalieren, indem man den Hotspot in eine Ecke des Bedienfelds verschiebt.
One UI 9: Neue System-Apps
One UI 9 und Android 17 haben den wichtigsten Apps des Herstellers ein umfassendes Facelifting verpasst:
Galerie: Wir haben die Funktion „Stichworthervorhebung in den Ergebnissen“ eingeführt. Nach Eingabe eines Suchbegriffs hebt das System automatisch den erkannten Text direkt in Fotos oder Dokumenten hervor. Außerdem haben wir dem Bearbeitungsassistenten ein realistisches Kratzgeräusch hinzugefügt.
Meine Dateien: Die ehemals kreisförmigen Kategorien wurden in ein ergonomisches 2x3-Raster umgeordnet, und die Schriftgröße für die Anzeige der Speicherauslastung wurde vergrößert. Am wichtigsten ist jedoch die Möglichkeit, PDF- und TXT-Dateien direkt zu öffnen, ohne externe Programme starten zu müssen.
Samsung Notes (Klebeband-Funktion): Ein echter Hit für Lernende. Das Handschriftmenü (auch für den S Pen) bietet jetzt die Möglichkeit, Text mit virtuellem Klebeband in beliebiger Farbe und mit beliebigem Muster zu überdecken. Durch Antippen des Klebebands wird die versteckte Notiz kurzzeitig sichtbar.
Erinnerungen und Wetter: Die Wetterkarten wurden verkleinert, und Pollen- sowie Windmesser haben neue Symbole. Die Erinnerungen-App bietet eine komplett neue Kalenderansicht und Vollbild-Benachrichtigungsprofile.
Im Akku-Bereich wird nun ein neuer, pulsierender Hinweis zum Aktivieren des Energiesparmodus angezeigt. Die Funktion „Automatischer Blocker“ im Sicherheitsbereich verfügt jetzt über eine eigene Statistikseite mit Diagrammen, die den detaillierten Verlauf blockierter Apps unbekannter Herkunft der letzten 7 Tage und 6 Monate anzeigen.
Die Funktion für visuelle Hilfsmittel bietet eine praktische Textmarkierung. Ist diese aktiviert, erscheint eine bewegliche Sprechblase auf dem Bildschirm. Ein Klick auf einen beliebigen Text öffnet ein großes, separates Fenster, in dem der Inhalt automatisch scrollt. Hier können Sie praktisch alles anpassen: Schriftgröße, Textfarbe, Hintergrund, Rahmen und Scrollgeschwindigkeit. Außerdem wurde die Funktion „Wischen zum Drücken“ hinzugefügt, mit der Sie Anrufe annehmen und Alarme per Klick deaktivieren können, ohne mit dem Finger über den Bildschirm wischen zu müssen.

